Osterwochenende in Innsbruck

Laut Wetterbericht werden Freitag und Samstag noch etwas kühler und bewölkt. Für Sonntag und Montag ist jedoch sehr sonnig und warm vorhergesagt. Da es erst letztes Wochenende nochmals bis in tiefe Lagen geschneit hat, sind die umliegenden Berge auch noch bis weit runter schneebedeckt.

Am Freitag nach der Anreise und Check-In besuchen wir das Lanser Moor und den Lansersee. Es erwartet uns eine idyllische Waldlandschaft südliche von Innsbruck. Den Ausflug schliessen wir im unerwartet schicken japanischen Restaurant am Lansersee mit einem Apéro ab. Am Abend gehen wir dann in die schöne Innsbrucker Altstadt zum Abendessen.

Nach einem Besuch in der Markthalle, machen wir am Samstag eine Schatzsuche quer durch die geschichtsträchtige Stadt. Mit viel Hintergrundinformationen führt uns die Suche zu diversen Kirchen, bedeutenden Wohnhäusern und Schlösser. Der versprochene «süsse Schatz» am Ende der Suche, war leider nicht auf die Art «süss», wie wir uns das vorgestellt haben. Der Bastelbogen vom goldenen Dacherl hat es nicht bis nach Hause geschafft. Am Abend entspannen wir in der Sauna. In einem der Altstadthäuser an der Salurner Strasse erwartet uns hier eine stilvolle Sauna. Nach dem Schwitzen schlendern wir durch die Altstadt und suchen ein spätes Dessert. Im Stiftskeller werden wir endliche fündig und schliessen den Abend mit einem leckeren Kaiserschmarrn ab.

Am Sonntag wird es dann tatsächlich wieder sonnig und warm. Am Fusse der Nordkette wandern wir heute von Alm zu Alm. Gestartet wird in der Hungerburg, deren Name auf das kärgliche Angebot der Jausestation in der Mitte des 19. Jahrhunderts zurückzuführen ist. Von dort aus geht es zur Arzler Alm, zu einer ersten Erfrischung. Der Weg führt uns dann weiter zur Umbrüggler Alm zu einem leckeren Mittagessen und via Gramartboden zurück zur Hungerburg. Trotz dem warmen Wetter mussten wir immer wieder durch schneebedeckte Abschnitte stapfen. Zurück in Innsbruck belohnen wir uns mit einem wohlverdienten Eis.

Nach dem Auschecken am Montag deponieren wir unser Gepäck in einem Schliessfach am Bahnhof. Zu diesem Zeitpunkt wird dieser aus Sicherheitsgründen gerade evakuiert. Später lernen wir, dass eine Bombendrohung eingegangen ist. Wir sind froh, fahren wir erst am Nachmittag zurück und hoffen, bis dann ist alles wieder in Ordnung. Mit dem Bus fahren wir stattdessen zum Bergisel und machen eine kleine Rundwanderung durch die Sillschlucht und rund um die Skisprungschanze.

Wenn wir am Nachmittag zurück zum Bahnhof kommen, hat sich die Lage beruhigt und der Zugverkehr ist wieder in Betrieb. Mit rund 15 Minuten Verspätung fährt unser Zug zurück nach Zürich. Bis wir ankommen, wird sich diese Verspätung aber auf eine Stunde erhöht haben. Zum Glück müssen wir dann nicht noch lange weiterreisen.